Mein kleines Frage und Antwort Spiel:
Diesmal aus der zitty geklaut:
Wim Wenders (und Ich) über ...
...Heimat:
Deutsch sprechen, lesen und schreiben. (Geht überall.) Über den Rhein schwimmen. (Geht heute nicht mehr.) Unter freiem Himmel schlafen. (Geht vor allem in der australischen Wüste.) Pachinko spielen. (Geht vor allem in Tokyo.) Die New Yorker Fifth Avenue mit Skiern runterfahren. (Geht selten.) Richtige Crêpes essen. (Geht am besten in der Bretagne.) Das Ruhrgebiet. Berlin. Paris. Sydney. Lissabon. San Francisco. Regensburg. Mitte.
(Ich: Heimat ist für mich 64839 Münster, denn da bin ich aufgewachsen. Auch wenn ich seit nun knapp 14 Jahren nicht mehr wirklich hier wohne, so sind hier doch meine Roots. Ganz knapp dahinter: Berlin, Prenzlauer Berg... und dann erst NYC, LES...)
...seinen ersten Trip in die USA:
Acht Tage nicht geschlafen oder nur taggeträumt. Manhattan nicht verlassen, das schien ja schon so weit wie ein ganzer neuer Kontinent. Immer nur nach oben geguckt und in jede Pfütze getreten. Tief in der Nacht erst ins Hotel und dann bis zum Morgengrauen ferngesehen, wie gelähmt. Entsetzt. Aber am nächsten Tag von der Stadt immer wieder aufs Neue entschädigt.
(Ich: Mit 12 Jahren (1980 war das...) mit der ganzen Familie im Wohnmobil-Konvoi durch Kanada und USA gefahren... Culture Clash... und USA Flash... und viel Root Beer und Flipper und Arcade Games...)
...den amerikanischen Traum:
"Aus, der Traum!" Die Möglichkeiten: begrenzt. Das Land, ja, nach wie vor unbegrenzt. Aber auch von allen guten Geistern verlassen. Weltverloren. Narzisstisch. Gierig. Haß-Wut-Liebe-Ver- und -Achtung. Und immer wieder und trotz allem fasziniert und seltsam zu Hause.
(Ich: besser kann ich das auch nicht sagen...)
...den amerikanische Westen / den deutschen Osten:
Das eine die Landschaft, in der ich mich am liebsten verliere, einfach nur aufs Geradewohl der Landkarte folgend, am besten nicht wissend, wo man abends ankommt. Das andere die Heimat, die ich nicht gekannt habe und die mir doch so vertraut scheint, die Enge, die ich schon als Kind nur fliehen wollte, und die ich doch auch in mir trage.
(Ich: Ossis sind viel lieber ! ...und echter... aber die Ami's motzen und weinen nicht so viel...)
...Hollywood:
Anonym sein können. Der tollste Musikshop der Welt: Amoeba Records. Alles mit dem Auto erledigen. Ans Meer fahren. In die Wüste fahren. Mein einsamer sandiger Laufweg durch die Hills, zwischen Hollywood Sign und Observatory.
(Ich: nicht mein Ding !!)
...9/11:
Die Wunde, die wir alle gemein haben, dieser Tag, diese Bilder. Aber die noch größere Wunde: Wie damit umgegangen wurde und wie nur Gift darein gestreut wurde. Wie von diesen kleinbürgerlichen, wildgewordenen Gaunern und Machtpolitikern der Bush-Regierung die ungeheure Chance vertan worden ist, die sich in den Wochen und Monaten nach dem 11. September eröffnet hat, nämlich eine Weltpolitik auf einer anderen Grundlage, auf der Basis einer nie vorher erlebten (und vielleicht nie wieder möglichen) Solidarität der Völker über alle Gegensätze hinweg.
(Ich: ...die Bilder... und die Macht der Bilder... und die perfekte Unterdrückung ebensolcher Bilder aus dem Irak und Afghanistan...)
...Terroristen-Paranoia / Patriot Act / Einreisebestimmungen:
Diese Paranoia ist hausgemacht und selbstgezüchtet, mit zynischem Kalkül. Zum Rest: Wer etwas exportieren will, sollte davon zu Hause genug Vorrat haben. Wer also Demokratie in die Welt exportieren möchte, als Heilsbringer, der soll doch gerade diese Demokratie zu Hause nicht schmälern und schrumpfen lassen!
(Ich: eben ganau das.... Paranaoia !)
...Michael Moore:
Sollte so weitermachen und sich nicht korrumpieren lassen. Vielleicht etwas abnehmen? Propaganda mit Gegenpropaganda zu beantworten, Zynik mit Polemik entgegnen zu können, das ist ein großes Talent. Hat nicht jeder. Ein Aufklärer für ein höchst mangelhaft aufgeklärtes Land.
(Ich: ein Propagandafilmemacher... aber genau das brauchts in USA)
...USA vs. Europa:
Eigentlich ein unnötiges Gegensatzpaar, aber wenn die amerikanische Politik so weitergehen sollte, werden die Europäer gezwungen sein, sich endlich auf ihre gemeinsame Kraft zu besinnen und den schlafenden Riesen "Europa" zu wecken.
(Ich: Ist an die Person Bush geknüpft... danach wird schon alles wieder..)
...USA vs. Kuba:
Lächerlicher, obsoleter Konflikt, unter dem nur die Menschen in Kuba leiden. Schade, dass Clinton das nicht am Ende noch geschafft hat, dieses leidige Überbleibsel der Geschichte, die Kuba-Blockade, zu bereinigen. Letzten Endes hält man damit nur Castro an der Macht, perverserweise.
(Ich: Wenn Fidel noch mal richtig hinfällt dann wird auch schon der erste Starbucks gebaut... die sind doch schon alle in den Startlöchern... vor allem die Exil-Kubaner in Miami)
...George W. Bush vs. John Kerry:
Einer, der sein Amt nie erfüllt HAT außer als Möchtegern oder Hochstapler, gegen einen, der dieses Amt mit Würde tragen WIRD.
(Ich: Lieber Wim, hoffentlich wirst Du Recht behalten !)
Diesmal aus der zitty geklaut:
Wim Wenders (und Ich) über ...
...Heimat:
Deutsch sprechen, lesen und schreiben. (Geht überall.) Über den Rhein schwimmen. (Geht heute nicht mehr.) Unter freiem Himmel schlafen. (Geht vor allem in der australischen Wüste.) Pachinko spielen. (Geht vor allem in Tokyo.) Die New Yorker Fifth Avenue mit Skiern runterfahren. (Geht selten.) Richtige Crêpes essen. (Geht am besten in der Bretagne.) Das Ruhrgebiet. Berlin. Paris. Sydney. Lissabon. San Francisco. Regensburg. Mitte.
(Ich: Heimat ist für mich 64839 Münster, denn da bin ich aufgewachsen. Auch wenn ich seit nun knapp 14 Jahren nicht mehr wirklich hier wohne, so sind hier doch meine Roots. Ganz knapp dahinter: Berlin, Prenzlauer Berg... und dann erst NYC, LES...)
...seinen ersten Trip in die USA:
Acht Tage nicht geschlafen oder nur taggeträumt. Manhattan nicht verlassen, das schien ja schon so weit wie ein ganzer neuer Kontinent. Immer nur nach oben geguckt und in jede Pfütze getreten. Tief in der Nacht erst ins Hotel und dann bis zum Morgengrauen ferngesehen, wie gelähmt. Entsetzt. Aber am nächsten Tag von der Stadt immer wieder aufs Neue entschädigt.
(Ich: Mit 12 Jahren (1980 war das...) mit der ganzen Familie im Wohnmobil-Konvoi durch Kanada und USA gefahren... Culture Clash... und USA Flash... und viel Root Beer und Flipper und Arcade Games...)
...den amerikanischen Traum:
"Aus, der Traum!" Die Möglichkeiten: begrenzt. Das Land, ja, nach wie vor unbegrenzt. Aber auch von allen guten Geistern verlassen. Weltverloren. Narzisstisch. Gierig. Haß-Wut-Liebe-Ver- und -Achtung. Und immer wieder und trotz allem fasziniert und seltsam zu Hause.
(Ich: besser kann ich das auch nicht sagen...)
...den amerikanische Westen / den deutschen Osten:
Das eine die Landschaft, in der ich mich am liebsten verliere, einfach nur aufs Geradewohl der Landkarte folgend, am besten nicht wissend, wo man abends ankommt. Das andere die Heimat, die ich nicht gekannt habe und die mir doch so vertraut scheint, die Enge, die ich schon als Kind nur fliehen wollte, und die ich doch auch in mir trage.
(Ich: Ossis sind viel lieber ! ...und echter... aber die Ami's motzen und weinen nicht so viel...)
...Hollywood:
Anonym sein können. Der tollste Musikshop der Welt: Amoeba Records. Alles mit dem Auto erledigen. Ans Meer fahren. In die Wüste fahren. Mein einsamer sandiger Laufweg durch die Hills, zwischen Hollywood Sign und Observatory.
(Ich: nicht mein Ding !!)
...9/11:
Die Wunde, die wir alle gemein haben, dieser Tag, diese Bilder. Aber die noch größere Wunde: Wie damit umgegangen wurde und wie nur Gift darein gestreut wurde. Wie von diesen kleinbürgerlichen, wildgewordenen Gaunern und Machtpolitikern der Bush-Regierung die ungeheure Chance vertan worden ist, die sich in den Wochen und Monaten nach dem 11. September eröffnet hat, nämlich eine Weltpolitik auf einer anderen Grundlage, auf der Basis einer nie vorher erlebten (und vielleicht nie wieder möglichen) Solidarität der Völker über alle Gegensätze hinweg.
(Ich: ...die Bilder... und die Macht der Bilder... und die perfekte Unterdrückung ebensolcher Bilder aus dem Irak und Afghanistan...)
...Terroristen-Paranoia / Patriot Act / Einreisebestimmungen:
Diese Paranoia ist hausgemacht und selbstgezüchtet, mit zynischem Kalkül. Zum Rest: Wer etwas exportieren will, sollte davon zu Hause genug Vorrat haben. Wer also Demokratie in die Welt exportieren möchte, als Heilsbringer, der soll doch gerade diese Demokratie zu Hause nicht schmälern und schrumpfen lassen!
(Ich: eben ganau das.... Paranaoia !)
...Michael Moore:
Sollte so weitermachen und sich nicht korrumpieren lassen. Vielleicht etwas abnehmen? Propaganda mit Gegenpropaganda zu beantworten, Zynik mit Polemik entgegnen zu können, das ist ein großes Talent. Hat nicht jeder. Ein Aufklärer für ein höchst mangelhaft aufgeklärtes Land.
(Ich: ein Propagandafilmemacher... aber genau das brauchts in USA)
...USA vs. Europa:
Eigentlich ein unnötiges Gegensatzpaar, aber wenn die amerikanische Politik so weitergehen sollte, werden die Europäer gezwungen sein, sich endlich auf ihre gemeinsame Kraft zu besinnen und den schlafenden Riesen "Europa" zu wecken.
(Ich: Ist an die Person Bush geknüpft... danach wird schon alles wieder..)
...USA vs. Kuba:
Lächerlicher, obsoleter Konflikt, unter dem nur die Menschen in Kuba leiden. Schade, dass Clinton das nicht am Ende noch geschafft hat, dieses leidige Überbleibsel der Geschichte, die Kuba-Blockade, zu bereinigen. Letzten Endes hält man damit nur Castro an der Macht, perverserweise.
(Ich: Wenn Fidel noch mal richtig hinfällt dann wird auch schon der erste Starbucks gebaut... die sind doch schon alle in den Startlöchern... vor allem die Exil-Kubaner in Miami)
...George W. Bush vs. John Kerry:
Einer, der sein Amt nie erfüllt HAT außer als Möchtegern oder Hochstapler, gegen einen, der dieses Amt mit Würde tragen WIRD.
(Ich: Lieber Wim, hoffentlich wirst Du Recht behalten !)
thomasmarkerttt - am Sonntag, 31. Oktober 2004, 23:21 - Rubrik: Frage und Antwort
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so, fliege jetzt wieder nach new york...

von berlin gibt es nicht so viel zu erzählen...
am donnerstag gab es leckeres abendessen von allison...
am freitag waren wir bei due forni ne punk rock pizza essen...
am samstag hat lena ohrringe bekommen... die kleine ist echt super tapfer ! wollte unbedingt ohrlöcher haben und hat sich beide ohrlöcher hintereinander stechen lassen...
und heute bin ich mit dem ice gefahren und hatte 45 minuten verspätung... wegen "unfall mit personenschaden" auf offener strecke... da wissen wir ja alle was wieder passiert ist
...der jetlag killt mich... habe jede nacht wach gelegen...

von berlin gibt es nicht so viel zu erzählen...
am donnerstag gab es leckeres abendessen von allison...
am freitag waren wir bei due forni ne punk rock pizza essen...
am samstag hat lena ohrringe bekommen... die kleine ist echt super tapfer ! wollte unbedingt ohrlöcher haben und hat sich beide ohrlöcher hintereinander stechen lassen...
und heute bin ich mit dem ice gefahren und hatte 45 minuten verspätung... wegen "unfall mit personenschaden" auf offener strecke... da wissen wir ja alle was wieder passiert ist
...der jetlag killt mich... habe jede nacht wach gelegen...
thomasmarkerttt - am Sonntag, 31. Oktober 2004, 21:20 - Rubrik: Berlin, das neue New York

